Mittwoch, 18.10.2017

Zeitungsbericht zum Spatenstich der „AldeGott-Arena“

 

Der Traum vom Rasenplatz für den SV Sasbabachwalden geht in Erfüllung. Der erste Spatenstich ist vollzogen und die Baumaßnahme hat begonnen, sodass in knapp einem Jahr die Fußballer des Sportvereins auf Naturrasen auflaufen dürfen, um darauf möglichst viele Tore zu schießen.
Dass der Rasenplatz-Traum im 50. Jubiläumsjahr des Sportvereins Sasbachwalden (SV) zur Wirklichkeit wird, sehen alle Aktiven und Fußballbegeisterten in „Saschwalle“ als eine super Sache und ein sehr gutes Fundament für die Zukunft des Vereins an. Dessen Mannschaften werden dann aber nicht mehr im „Eichwald-Stadion“, sondern in der „AldeGott-Arena“ mit dem runden Leder zaubern und auf Torjagd gehen. Denn der Verein hat das Namensrecht an einen der Hauptsponsoren vergeben, wie der Vorsitzende Bruno Müller feststellte.
Das Projekt des SV hat einschließlich des Baus von Garagen ein Volumen von 215.000 Euro, wobei rund 170.000 Euro auf die Anlegung des Rasenplatzes entfallen. Nach einer beschränkten Ausschreibung erhielt eine Firma aus Reutlingen als preisgünstigste Bieterin den Zuschlag. Wie Geschäftsführer Matthias Renz betonte, werde beim ersten Spatenstich auf den vorhandenen Hartplatz eine besonders wasserdurchlässige Rasentragschicht aufgebracht, auf der dann in etwa drei Wochen der Rasen eingesät werde. Der Naturrasenplatz soll dann Anfang August 2007 spielbereit sein.

Von links: Bürgermeister Valentin Doll, Gesellschafterin Ulrike Reimert und Geschäftsführer Christian Schnäckel von der SVS Margekting sowie Vorsitzender Bruno Müller, Matthias Renz und „AldeGott“-Geschäftsführer Günter Lehmann

Eine Idee muss Wirklichkeit werden, oder sie bleibt eine Seifenblase“. Getreu diesem Motte habe sich der SV Sasbachwalden vor drei Jahren an die konkrete Planung gemacht, da der Verein auf Dauer mit einem Hartplatz nicht mehr konkurrenzfähig gewesen wäre, so Bruno Müller.
Hierbei verwies der Vorsitzende darauf, dass gerade in jüngerer Zeit bei vielen Fußballvereinen in der Region Rasen- oder Kunstrasenplätze gebaut wurden oder in Planung seien. „Wir mussten etwas tun, um unsere Spieler zu halten und um unseren 75 Jugendlichen gute Perspektiven zu geben“. So machte man sich an die Planung, und schnell wurde klar, dass ein Kunstrasenplatz mit Kosten von 350.000 Euro für den Verein „nicht zu schultern“ wären. Es gab eine Besichtigungsfahrt, bei der man Plätze mit Kunstrasen, Naturrasen und Hackschnitzel-Belag etwas genauer unter die Lupe nahm. Hierbei wurden alle bei der Besichtigung eines Naturrasenplatzes überzeugt, der ähnliche Voraussetzungen wie der in Sasbachwalden habe, auf rund 500 Metern Höhe liegen und auf dem alle Jugenden- und Seniorenmannschaften des Vereins trainieren und spielen.

Seitens des SV wurde ein Finanzierungskonzept erarbeitet und hierbei wurde deutlich, dass das Projekt ohne Sponsoren und vieler Spenderinnen und Spendern nicht realisierbar sei. Der Zuschussantrag beim Badischen Sportbund wurde mittlerweile bewilligt, mit den 50.000 Euro könne der Verein in drei bis vier Jahren rechnen.
Die Gemeinde Sasbachwalden erklärte sich bereicht, die Kosten für die Erneuerung der Berieselungs- und Flutlichtanlage sowie die Pflege des Platzes für zwei Jahre zu übernehmen. Hierfür bedankte sich Bruno Müller, ein besonderer Dank galt den acht Hauptsponsoren: AldeGott Edelbrände eG., Bürkle Betonwerk, Kasto-Maschinenbau, Schaufler Kreativer Holzbau, Autohaus und Zweiradwelt Rest, Peterstaler Mineralquellen, RSK GmbH, Delta Lloyd Versicherungen.

Besonders hervorgehoben wurde auch, dass die aktiven Spieler eine freiwillige Spende leisteten und von den jüngsten Kickern Sparscheine „geplündert“ wurden, um einen Beitrag für den Rasenplatz zu leisten. Dessen Finanzierung sei nun „ in trockenen Tüchern“, so Bruno Müller, dessen Dank auch der SVS Marketing GmbH und deren Geschäftsführer Christian Schnäckel für die Unterstützung galt.
Was die Gemeinde Sasbachwalden leiste, sei zwar ein „bescheidener Beitrag“ aber das Geld sei im Sportverein gut angelegt, betonte Bürgermeister Valentin Doll. Für eine so kleine Gemeinde wie Sasbachwalden sei es normalerweise nicht üblich, dass ein Verein eine solche finanzielle Leistung erbringe. Aber er habe sich von dem Konzept überzeugen lassen und bewundere den Mut und die Energie des Vereins und seiner Mitglieder, ein so großes Projekt anzugehen und dieses vor allem im Blick auf die Jugendlichen und deren Zukunft im Verein zu realisieren.


Quelle: Acher und Bühler Bote

 


von links: Joachim Maier, Bruno Müller, Christian Schnäckel
   

Alle Bilder zum Spatenstich finden Sie auch in unserer Galerie.